Wie schon in der Vergangenheit reagieren die Betriebe mit Kostensenkungen. Im Vergleich zum Oktober 2025 wurden die Kosten um 1,15 Cent reduziert – und das in einer Phase, die gleichzeitig von massiver Unsicherheit und steigenden Kosten, insbesondere im Energiebereich, geprägt ist. Lenz zufolge zeigt das deutlich, dass die Bäuerinnen und Bauern ihrer unternehmerischen Verantwortung bis an die Grenzen des Machbaren gerecht werden.
Für Lenz ist gleichzeitig klar: „Ein Preisverfall dieses Ausmaßes lässt sich durch Kostensenkungen nicht annähernd kompensieren. Die Vorstellung, dies sei möglich, bleibt ein immer wieder erzähltes, aber realitätsfernes Narrativ.“
Die aktuelle Entwicklung macht einmal mehr deutlich, dass ein funktionierender Milchmarkt nur dann entstehen kann, wenn Angebot und Nachfrage wirksam miteinander verknüpft werden.