Peter Guhl, der Vorstandsvorsitzende der MEG Milch Board, hat keine Glaskugel, mit der er in die Zukunft blicken kann. „Wenn wir als Milcherzeuger in der aktuellen Situation die Mengenkarte in den Preisverhandlungen spielen könnten, dann würde ich jetzt auf steigende Milchpreise setzen.

So aber kann die Branche saisonbedingt mit steigenden Mengen rechnen und den Druck voll an die Milcherzeuger weitergeben. Wie jedes Jahr!“ Guhl weist in diesem Zusammenhang nochmals auf die Bedeutung des Artikels 148 der gemeinsamen europäischen Marktordnung (GMO) hin: „Wer die Menge vernachlässigt, braucht auf den Preis nicht zu hoffen!“