Lenz fährt fort: „Der Preiskrieg des Handels um die Marktführerschaft wird auf Kosten der Bäuerinnen und Bauern ausgetragen. Das Preisdiktat des Handels geben die Molkereien als ruinöse Dumpingmilchpreise offensichtlich ohne großen Widerstand wie gehabt an die Erzeugerinnen und Erzeuger weiter. Gleichzeitig profitieren sie doppelt: Sinkende Milcheinkaufspreise als größter Kostenfaktor und steigende Milchmengen senken die Stückkosten in der Verarbeitung erheblich – ein Effekt, den die Molkereien bei dieser Gelegenheit selbstverständlich mitnehmen. In der Summe fügt sich dieses Vorgehen nahtlos in die Exportstrategie von Minister Rainer ein, denn mit fairen Erzeugerpreisen und hohen Umweltstandards ist am Weltmarkt nichts zu holen.“